Unteres Filstal – ab 1. Januar 2017

Pressemitteilung

Neuapostolische Kirchengemeinde „Unteres Filstal“ gegründet, die bisherigen Kirchengemeinden Albershausen, Ebersbach/Fils und Uhingen haben fusioniert. Am 1. Januar 2017 wurden die drei neuapostolischen Kirchengemeinden Albershausen, Ebersbach/Fils und Uhingen zur Gemeinde „Unteres Filstal“ zusammengeführt. Der für die Region verantwortliche Apostel Volker Kühnle aus Aichtal hat aus Anlass der Neugründung den Neujahrsgottesdienst am 1. Januar 2017, 11:00 Uhr, in der Kirche in Uhingen, Meisenstraße 10,
durchgeführt.

Nach über acht Jahren Kooperationserfahrung der drei bisher eigenständigen Kirchengemeinden haben sich die Verantwortlichen nach einer Mitgliederbefragung im Sommer diesen Jahres zu diesem
Schritt entschlossen. Bezirksvorsteher Joachim Raff: „Mit ca. 500 Mitgliedern und ca. 220 Gottesdienstbesuchern entsteht damit die größte Kirchengemeinde im Kirchenbezirk Göppingen-
Kirchheim.“

Der zukünftige Gemeindevorsteher Heiko Stähle, der bisher die Kirchengemeinde Albershausen leitete, sieht große Chancen durch die neue Kirchengemeinde: „Durch die Fusion werden positive
Effekte innerhalb der einzelnen Verantwortungsbereiche erzielt, z.B. die Sicherstellung der regelmäßigen Gottesdienst-Angebote durch die ehrenamtlichen Laienprediger, die Gründung eines
gemeinsamen Musikbereichs sowie die regionale Kinder- und Jugendarbeit. Schon jetzt sind neue Impulse für die Gemeindearbeit und die bessere seelsorgerische Versorgung der Kirchenmitglieder
spürbar.“

Die zusammengeführte Gemeinde wird bis zu dem Bezug eines geeigneten neuen Kirchengebäudes die bestehenden Immobilien in Albershausen, Ebersbach und Uhingen nutzen. Die Grundstückssuche für einen Neubau läuft auf Hochtouren.
Unterstützt wird der Gemeindevorsteher durch die beiden Stellvertreter Thomas Maier, bisheriger Gemeindevorsteher in Uhingen, und Joachim Bulling, bisheriger Gemeindevorsteher in Ebersbach. Weitere ca. 25 ehrenamtlich tätige Amtsträger und eine Vielzahl von Funktionsträgern bringen sich darüber hinaus in unterschiedliche Bereiche der Gemeindearbeit ein. „Ich bin sehr froh über dieses große Zahl von Aktiven, die mit ihrem Engagement das Leben in der Kirchengemeinde bereichern“, betont der Gemeindevorsteher.

Bezirksvorsteher J. Raff erläuterte nochmals die Hintergründe der nach intensivem Dialog mit den Verantwortlichen und Mitgliedern der Kirchgengemeinden vollzogenen Gemeindezusammenführung:
„Die Vielzahl von gesellschaftlichen Veränderungen, die demografische Entwicklung und die berufliche Inanspruchnahme unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führten zu der Anpassung, um damit die umfassende Versorgung der Kirchenmitglieder sicher zu stellen.“

Mit Freude und großer Dankbarkeit blicken die Kirchengemeinden auf eine gemeinsame, jahrzehntelange gute Entwicklung zurück. Dies war oft nur durch großen persönlichen Einsatz möglich. Dafür danken wir allen herzlich. Trotz der einschneidenden Veränderung ab dem 1. Januar 2017 geht der Blick deshalb mit viel Zuversicht und Freude in die Zukunft.