Chronik Uhingen

Die ersten Gotteskinder in Uhingen waren die Geschwister Laun. Sie wurden am 30.10.1915 vom damaligen Apostel Bischoff versiegelt. Die Mutter, seit September 1915 Witwe, besuchte mit dem 3-jährigen Sohn und der 2-jährigen Tochter die Gottesdienste in Göppingen. Da für die Bahn kein Geld vorhanden war, musste der Weg zu Fuß zurückgelegt werden.

Anfang der 20er Jahre erwarb Wilhelm Steiner aus Adelberg einen Bauplatz in Uhingen, um eine günstigere Verkehrsverbindung zur Arbeitsstätte in Göppingen zu erhalten. Seine Ehefrau und er bezogen im November 1925 das fertiggestellte Wohnhaus in der Goethestr. 8. Die Mutter von Wilhelm Steiner war bereits neuapostolisch und bat Priester Georg Jauss, den Vorsteher der Gemeinde Albershausen, sich um ihren Sohn “zu kümmern”. Aufgrund vieler Einladungen besuchte die junge Familie Steiner seit dem Jahresabschluss-Gottesdienst 1927 regelmäßig die Gottesdienste in Albershausen. Mit Freude und großem Eifer wurde jetzt auch in Uhingen eingeladen und bald waren etliche Familien gefunden, die ebenfalls in Albershausen die Gottesdienste besuchten, so dass in den Jahren 1928 und 1929 etwa 26 Seelen versiegelt werden konnten.

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